Treffen mit Hiba Messaoudi, Freiwillige beim LISKO-Dienst seit September 2025

27 April 2026

Hiba Messaoudi gibt zweimal pro Woche Französischunterricht für eine Flüchtlingsfamilie, die in Bascharage lebt. Wir haben sie getroffen, um mit ihr über ihr Engagement zu sprechen.

Können Sie sich bitte vorstellen?

Mein Name ist Hiba. Ich bin verheiratet und lebe in Lamadelaine. Ich stamme ursprünglich aus Algerien. Ich habe einen Doktortitel in Chemie und habe in der wissenschaftlichen Forschung sowie in der Lehre gearbeitet.

Vor anderthalb Jahren habe ich die Türkei, wo ich sieben Jahre lang gelebt habe, verlassen, um nach Luxemburg zu kommen. In der Türkei habe ich als Übersetzerin in mehreren Sprachen gearbeitet. Ich habe die Übersetzungsarbeit immer sehr geschätzt, da mir der menschliche Kontakt und die Möglichkeit, den Austausch zwischen Menschen zu erleichtern, besonders wichtig sind.

Derzeit bin ich auf Jobsuche. Ich habe mich für eine Stelle als freiberufliche Dolmetscherin für Arabisch und Türkisch beim Interkulturellen Dolmetschdienst des Roten Kreuzes beworben, wo ich bald eine Ausbildung beginnen werde.

Zurzeit engagiere ich mich ehrenamtlich bei LISKO und helfe einem syrischen Flüchtlingspaar beim Erlernen der französischen Sprache.

Können Sie uns erzählen, wie Ihre ehrenamtliche Arbeit mit der Flüchtlingsfamilie verläuft?

« Es läuft sehr gut. Wir treffen uns gerne und führen Gespräche auf Französisch. Ich bringe ihnen bei, wie sie sich vorstellen und den Alltag bewältigen können. Ich versuche, sie in realistische Situationen zu versetzen, damit sie verstehen, was man ihnen sagt, und entsprechend reagieren können.

Ihr Französischniveau ist noch sehr grundlegend, aber ich habe den Eindruck, dass sie gute Fortschritte machen. Ich gebe ihnen auch Hausaufgaben, damit sie zwischen unseren Treffen üben können. Es gibt noch gewisse Hemmungen, Französisch zu sprechen, aber ich ermutige sie, sich so viel wie möglich auszudrücken.

Zum Beispiel wollte der Ehemann kürzlich neu zugezogenen Nachbarn seine Hilfe anbieten, traute sich aber nicht, sie anzusprechen. Also habe ich ihm einige Formulierungen beigebracht und ihn ermutigt, auf seine Nachbarn zuzugehen.

Why did you want to volunteer? What does it bring you?

« It’s important to me because I like helping people. I want to be useful, especially during this period while I’m looking for a job. In the past, I did some volunteer translation work for the Aldic association.At the moment, alongside my volunteering with LISKO, I am also a volunteer science mediator at the Luxembourg Science Center in Differdange. My role there is to inform and guide visitors. Just like in my work with LISKO, I feel a real sense of satisfaction in being able to share and teach something interesting and useful to others. I am actively continuing my job search while staying committed to my volunteer work. »

Warum wollten Sie sich ehrenamtlich engagieren? Was bringt Ihnen das?

„Es ist mir wichtig, weil ich gerne Menschen helfe. Ich möchte nützlich sein, besonders in dieser Zeit, in der ich auf Jobsuche bin. In der Vergangenheit habe ich bereits ehrenamtlich Übersetzungsarbeiten für den Verein Aldic übernommen.

Derzeit bin ich neben meinem Engagement bei LISKO auch ehrenamtlich als Wissenschaftsvermittlerin im Luxembourg Science Center in Differdange tätig. Meine Aufgabe dort ist es, Besucher zu informieren und zu begleiten. Genau wie bei meiner Tätigkeit bei LISKO empfinde ich große Zufriedenheit dabei, anderen etwas Interessantes und Nützliches zu vermitteln und beizubringen.

Ich setze meine Jobsuche aktiv fort und bleibe gleichzeitig in meinen ehrenamtlichen Engagements engagiert.“