29 April 2026
Nach einer bereits vielseitigen beruflichen Laufbahn entschied sich Almir, seiner Karriere eine neue Bedeutung zu geben und sich dem sozialpädagogischen Bereich zuzuwenden. Dank des TUC-Programms (Arbeit von sozialem Nutzen) und der Begleitung durch den Dienst TACT konnte er sich neu orientieren, sein Selbstvertrauen stärken und sein berufliches Projekt verwirklichen.
Heute arbeitet er unbefristet als Erzieher in einem Jugendhaus beim Luxemburger Roten Kreuz. Er blickt auf die wichtigsten Etappen seines Werdegangs und die Chancen zurück, die diesen entscheidenden Wendepunkt geprägt haben. Im Jahr 2025 begleitete der Dienst TACT 143 Personen an 63 verschiedenen Einsatzorten und verdeutlicht damit die Reichweite und Vielfalt seines Handelns.

Können Sie uns von Ihrer Situation berichten, bevor Sie am TUC-Programm teilgenommen haben?
Bevor ich am TUC-Programm teilgenommen habe, hatte ich bereits Berufserfahrung als Pflegehelfer sowie mehrere Jahre als Selbstständiger im Automobilbereich.
Nach dieser Zeit wollte ich meiner Karriere eine neue Richtung geben und mich dem sozialpädagogischen Bereich zuwenden, der besser zu meinen Werten und meinem Wunsch passt, anderen zu helfen.
Was hat Ihnen Ihre Erfahrung als TUC konkret gebracht?
Meine Erfahrung als TUC war ein entscheidender Schritt in meinem Werdegang und ein konkreter erster Schritt in Richtung meines neuen beruflichen Projekts.
Sie hat mir ermöglicht, mich in den sozialpädagogischen Bereich neu zu orientieren, neue Kompetenzen im Umgang mit Jugendlichen zu erwerben, Aktivitäten zu organisieren und im Team zu arbeiten. Vor allem hat sie mir geholfen, mein Selbstvertrauen zurückzugewinnen und mich in einem Bereich neu zu etablieren, der zu mir passt.
Inwiefern war die Begleitung durch den Dienst TACT entscheidend für den Zugang zu einer langfristigen Beschäftigung?
Die Begleitung durch den Dienst TACT war entscheidend für meinen Werdegang. Sie haben meine Fähigkeiten erkannt und mich in den sozialpädagogischen Bereich gelenkt, während sie mir die Mittel gegeben haben, mich zu integrieren und weiterzuentwickeln.
Dank ihrer Unterstützung konnte ich heute eine stabile unbefristete Stelle beim Luxemburger Roten Kreuz erhalten.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit im Jugendhaus Junglinster?
Am meisten gefällt mir der Kontakt zu den Jugendlichen und die Möglichkeit, positiv zu ihrem Alltag beizutragen.
Ich organisiere gerne Aktivitäten, insbesondere rund ums Kochen oder Gruppenprojekte, und sehe, wie sich die Jugendlichen einbringen und weiterentwickeln.
Jeder Tag ist anders, was die Arbeit sehr motivierend macht. Außerdem schätze ich die Teamarbeit und die dynamische Atmosphäre im Jugendhaus sehr.
Ich möchte auch die Unterstützung und Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen hervorheben, die diese Erfahrung täglich noch bereichernder machen. Ebenso danke ich dem Team des Dienstes TACT für die Begleitung sowie der Leitung der Jugendhäuser des Luxemburger Roten Kreuzes für die Möglichkeit, Teil des Teams zu werden und meinen Weg in diesem Bereich fortzusetzen.