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Sie sind beruflich mit Adoptionsfragen konfrontiert

“Der kleine Charel ist in meiner Klasse und ich kann seine Reaktionen nicht verstehen. Er ist intelligent, hört aber nicht zu. Er ist aufsässig und kann keine Freunde unter seinen Klassenkameraden gewinnen. Ich kann Ihn darauf ansprechen, mit seinen Eltern sprechen, … nichts ändert sich und schlussendlich leiden alle darunter. Hat das damit zu tun, dass er ein Adoptivkind ist?

“Mehrere Male hat die Schule mir mitgeteilt, dass Lisa sich beklagt, zu Hause misshandelt zu werden. Was sie so erzählt scheint wenig kohärent, besonders wenn man die Eltern kennt. Lisa wurde erst kürzlich adoptiert … wie gehe ich mit dieser heiklen Situation um?”

“Seit 6 Monaten ist Luc nun im Land: Seine Krankenakte ist praktisch leer, aber sein klinischer Zustand war ziemlich beunruhigend. Trotz aller eingeleiteten Behandlungen und der Fürsorge seiner Adoptivfamilie, entwickelt sich der Junge eher schlecht. Die Meinung eines Kollegen, spezialisiert in der internationalen Adoption, könnte mir vielleicht behilflich sein…“

 

Sie begegnen in Ihrer Arbeit adoptierten Kindern und Jugendlichen und/oder Adoptivfamilien. Diese stellen Ihnen Fragen und Sie fühlen sich dabei manchmal unsicher. In erster Linie sind Adoptivkinder KINDER und deshalb dürfen nicht all ihre Schwierigkeiten nur durch den Blickwinkel der Adoption interpretiert werden. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass es nützlich ist, einige Besonderheiten zu beachten.

Die „Maison de l’Adoption“ bietet Ihnen einen Ort der Begegnung, des Austauschs, der Reflexion und der Weiterbildung an. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung, sei es bei uns in Bertrange oder bei Ihnen, um unser jeweiliges Fachwissen im Interesse der Kinder und Ihrer Familien einzusetzen. Gerne können wir Sie auch mit den Fachleuten unseres fachübergreifenden Netzwerks in Verbindung bringen (Pädagogen, Pädiater, Psychomotorikerinnen, …).