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Präsentation der Rettungshundestaffel

Die Rettungshundestaffel wurde am 27. April 1996 durch Beschluss des Exekutivkomitees des Luxemburger Roten Kreuzes gegründet. Bei der Suche nach Vermissten ist sie auf nationaler Ebene sowie bei Auslandseinsätzen ein wichtiges Hilfsmittel.

Sie agiert innerhalb zweier „Familien“ des Roten Kreuzes, und zwar der Familie „Gesundheit“ während Flächensuchen nach Vermissten sowohl im Land wie auch im nahen Ausland (in dem Bereich unterhält sie auch engsten Kontakt mit dem LRK-Sanitätsdienst) , und innerhalb der Familie „Humanitäres“ was die Einsätze bei Naturkatastrophen wie Erdbeben sowohl national wie international anbelangt.

 

Dank ihres phänomenalen « Arbeitgerätes » welches der hoch spezialisiert Rettungshund darstellt, kommt die Rettungshundestaffel sowohl bei der Suche nach vermissten Personen (Flächensuche) wie auch bei der Lokalisation von lebenden Verschütteten unter Trümmern bei Naturkatastrophen oder Explosionen (Trümmersuche) zum Einsatz.

 

Auf nationaler Ebene arbeitet die LRK-Rettungshundestaffel engstens mit der Verwaltung für Rettungsdienste, der grossherzoglichen Polizei, der Feuerwehren, sowohl den hauptberuflichen wie ehrenamtlichen und der Luxembourg Air Rescue (LAR) zusammen.

 

International wird grossen Wert auf die intensive Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und mit der Hundestaffel der Pariser Berufsfeuerwehr gelegt, Zusammenarbeiten die es der Staffel erlauben ausbildungstechnisch immer auf dem letzten Stand zu sein. In dem Sinne hat die Staffel auch an der Ausarbeitung der Rettungshundeteam-Norm DIN 13050 der deutschen Rettungsorganisationen aktiv teilgenommen.

 

Gut ausgebildet, hoch spezialisiert und immer abrufbereit sich den verschiedensten Begebenheiten zu stellen. Getreu diesem Leitmotiv hat die LRK-Rettungshundestaffel ihr Können bei vielen Flächeneinsätzen in Luxemburg und im nahen Ausland und bei den Erdbebeneinsätzen 2003 in Algerien und im Iran, 2004 in Marokko und 2010 auf Haïti unter Beweis gestellt.

 

Im Rahmen der internationalen Einsätze hat das LRK ein Kooperationsvertrag mit der Luxembourg Air Rescue (LAR), der es der Staffel erlaubt schnellsten mit den LAR eigenen Lear-Jets in die Krisengebiete innerhalb eines Radiuses von +/- 5000 Kilometern geflogen zu werden und so wertvolle Zeit Verschütteten und Verletzte zu gewinnen, unterzeichnet.