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Präsentation des Pflegekinderdienstes

Es gibt Situationen, in denen es Eltern schwer fällt, den Grundbedürfnissen ihrer Kinder nachzukommen (z.B. im Fall von Krankheit, Drogensucht, Instabilität…). Zu ihrem eigenen Wohl werden die Kinder von den Eltern getrennt und verbringen ihre Kindheit und ihre Jugend entweder bei Pflegefamilien oder im Kinderpflegeheim.

Der 1928 auf Initiative von Aline Mayrisch-de Saint Hubert hin gegründete Pflegekinderdienst erhielt am 1. Januar 2001 vom Familienministerium die unter der Nummer APF/01/1 registrierte Genehmigung zur Ausübung der Hilfeleistung bei der Unterbringung in Pflegefamilien von Pflegekindern.

Die Unterbringung in Pflegefamilien verfolgt folgende drei Ziele:

  • Pflegekindern ein Familienleben ermöglichen, und zwar in einer Familie, die es Tag und Nacht aufnimmt, für unbestimmte Zeit, und die die gesamte Versorgung und Erziehung des Kindes übernimmt, ohne jedoch darauf Anspruch zu erheben.
  • Den Pflegefamilien, die oft mit Kindern mit Verhaltensstörungen und Bindungsstörungen konfrontiert sind, psychosoziale Betreuung bieten.
  • Die Integration des Pflegekinds in die Gesellschaftsicherstellen und ihm ermöglichen, die Personen zu treffen, die ihm wichtig sind.

 

Wie wir helfen

Vor der Aufnahme eines Kindes, absolvieren die Familien:

  • eine Informationssitzung
  • eine gründliche Auswahl
  • eine individualisierte Weiterbildung

 

Während der Betreuung eines Pflegekindes besteht das Angebot aus:

  • einer Hilfe bei Behördengängen
  • einer psychosozialen Begleitung während der gesamten Pflege, die insbesondere die Rolle eines Vermittlers zwischen den verschiedenen Parteien übernimmt, die durch die Unterbringung betroffen sind
  • einem Ort für das Zusammentreffen des Kindes und seiner Ursprungsfamilie
  • dem Beisein einer psychosozialen Fachkraft während dieser Treffen
  • einer finanziellen Beihilfe
  • einem Beitritt zur Rentenversicherung

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