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Ich bin Blutspender: mehr infos

 

Orte, an denen Sie Blut spenden können

Centre de Transfusion Sanguine (Blutspendezentrum) in Luxemburg-Stadt

Öffnungszeiten: Aufgepasst, seit dem 30.11 gelten neue Öffnungszeiten : Montag, Dienstag und Freitag: 8:00-16:00 Uhr ; Mittwoch und Donnerstag : 8:00-18:00 Uhr. Geschlossen am Samstag, Sonntag und an Feiertagen.

Externe Kollekte

Das Team des Blutspendezentrums begibt sich an verschiedene Orte des Großherzogtums, um auch außerhalb von Luxemburg-Stadt Blutspenden entgegennehmen zu können. Hier finden Sie den Kalender der Auswärtstermine

Für weitere Informationen über Auswärtstermine oder für die Änderung von Spendeort und/oder Termin kontaktieren Sie bitte den Service „gestion des donneurs“ (Spenderverwaltung) unter der Nummer 27 55 40 10 oder per email an don-du-sang@croix-rouge.lu.

Blutspenden in Unternehmen: mehr Informationen

 

Tag der Spende

Das Blutspendezentrum schickt abhängig vom wöchentlichen Bedarf und den Blutgruppen eine Einladung zur Spende mit einem vorgeschlagenen Termin. Diese Einladung wird per Brief oder E-Mail verschickt und enthält einen medizinischen Fragebogen in der vom Spender gewünschten Sprache.

Bitte bringen Sie Ihre Einladung sowie den im Voraus ausgefüllten Fragebogen mit.

Spender von Vollblut: Ankunft an der Rezeption des Blutspendezentrums oder im Warteraum einer externen Blutspendestelle. Bitte bringen Sie Ihren Blutspendeausweis (carte de groupe sanguin) des Blutspendezentrums oder ansonsten Ihren Personalausweis mit.

Spender von Plasma oder Blutplättchen: Sie legen selbst unter T. 27 55 40 10 ihren Termin fest und begeben sich direkt zum Service für Apheresen. Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit: Terminbestätigung, ausgefüllten Fragebogen und Blutspendeausweis oder ansonsten Ihren Personalausweis.

 

 Sie dürfen nie nüchtern zu einer Blutspende kommen. Essen Sie wie gewohnt, vermeiden Sie zu fetthaltige Mahlzeiten im Falle einer Apherese und trinken Sie genügend Wasser. Imbisse und Getränke stehen Ihnen an der Blutspendestelle zur Verfügung.

 

Vermeiden Sie am Tag der Spende sowohl vorher, als auch nachher, Sport und Sauna und ruhen Sie sich aus, bevor Sie wieder Auto fahren.

In einer Kabine, die die Vertraulichkeit des Gesprächs sicherstellt, sieht eine Krankenschwester den ausgefüllten Fragebogen durch. Ein ärztliches Gespräch kann folgen, wenn noch Fragen offen sind. In externen Blutspendestellen wird das Gespräch direkt von einem Arzt durchgeführt.

Die Spende:

  • Vollblut: 500ml; Dauer ca. 6 bis 12 Minuten
  • Plasma/Plättchen: 500-750ml; Dauer zwischen 30 bis 45 Minuten
  • Erholung in der Cafeteria und Imbiss (30 Minuten)

Sämtliche Materialien, die benutzt werden, sind Einwegprodukte und das Personal wendet strenge Hygieneregeln an.

 

Nach der Spende: ein Problem, eine Krankheit …

Die Risiken in Verbindung mit der Spende sind gering und in den meisten Fällen harmlos:

  • Bluterguss an der Einstichstelle
  • Reaktionen auf gerinnungshemmende Mittel im Falle einer Apherese
  • Sofortige vasovagale Synkope (mit einer Ohnmacht verbundene Kreislaufstörung) oder verspätetes Unwohlsein aufgrund orthostatischer Hypotonie (Blutdruckschwankungen)
  • Verletzung des Mittelnervs (Ausnahmefall,
Sollten Sie irgendein Problem in Verbindung mit der Spende haben, informieren Sie uns bitte unter 27 55 40 10. Eine Krankenschwester wird ihren Anruf an einen Arzt des Blutspendezentrums weiterleiten. Es ist unsere Pflicht, alle Vorfälle in Verbindung mit der Spende aufzunehmen und auf das Wohlbefinden des Spenders zu achten. Einen ernsthaften Vorfall müssen wir dem Gesundheitsministerium melden.

 

Sollten Sie in der Woche nach der Spende ein gesundheitliches Problem haben (Fieber, Gelenkschmerzen, Durchfall, Erkältung oder anderes) oder wenn Sie im Nachhinein von einem Kontakt mit einer ansteckenden Krankheit erfahren, informieren Sie uns unverzüglich.

Sie können uns erreichen:

von Montag bis Freitag von 08:00-16:30

  • Tel: 27 55 40 10 (Spendermanagement)
  • 2755-4000 (Zentrale) um mit einem(r) Arzt/Ärztin zu sprechen
  • am Wochenende in dringenden Fällen: Tel: 2755 4074

Die Sicherheit der Patienten, die die Komponenten Ihres Blutes bekommen, könnte gefährdet sein.


Die Arten von Spenden und ihre Häufigkeit

  Vollblut Plasma + Plättchen
Häufigkeit

4x/Jahr=alle 3 Monate (Mann)

3x/Jahr=alle 4 Monate (Frau)

 

bis zu 12x/Jahr

max. 1 mal pro Monat

 

Modalität Auf Einladung, je nach Bedarf und Blutgruppe Vereinbarung eines Termins durch den Spender
Orte In allen Blutspende-Stellen Nur im Blutspendezentrum in Luxemburg-Stadt (Centre de Transfusion Sanguine)

 

 

Die Analysen

Jede Spende wird untersucht, bevor die Produkte weitergereicht werden.

 

  Blutspende
 Plasmaspende   Blutplättchen-spende Erstspender
Hemogramm X X X X
Antikörper-Suchtest

X

X X X

Serologie

Ag HBS

AC HCV

AC HIV 1 + 2

AC Syphilis

AC anti HBc

AC anti HTLV 1 + 2

X X X X

PCR

Hepatitis A/B/C

HIV

Parvovirus B19

X X X X

Gesamte Proteine

Ein Mal pro Jahr

  X X  

AC Malaria *

X   Keine CYTA während 3 Jahren X
Blutgruppe 3 Bestimmungen
X X X X

 

*Im Falle eines Aufenthaltes des Spenders in einer Region, in der Malaria auftritt, werden die Malaria-Antikörper 3 Jahre lang getestet.

Der Spender wird im Fall einer Anomalie sofort benachrichtigt.

 

Die Empfänger Ihrer Blutprodukte

Mit der Ausnahme von eineiigen Zwillingen ist jeder Mensch einzigartig und durch seine zellularen Antigenen und Plasma-Antikörper charakterisiert. Eine Transfusion kommt einer temporären Transplantation gleich, welche gewissen Kompatibilitätsregeln zwischen Spender und Empfänger folgen muss, um eine erfolgreiche Übertragung zu garantieren. Um die immunologischen Konflikte zwischen Spender und Empfänger zu verringern, wird nie Vollblut übertragen, sondern es werden entweder rote Blutkörperchen, Plasma oder Plättchen übertragen.

Statistisch gesehen benötigt jeder von uns mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% einmal in seinem Leben eine Blutspende.

 

Neugeborene: Falls der Rhesusfaktor der Blutgruppe des Babys mit dem der Mutter nicht kompatibel ist, muss das Blut ausgetauscht werden.

Kinder: Kinder brauchen Blutspenden entweder nach einem Unfall oder wegen einer Behandlung durch Chemotherapie/Strahlentherapie im Fall von Leukämie (welche die korrekte Produktion von Blut verhindert).

Jugendliche: Jugendliche können Autounfälle erleiden, die in schlimmen Fällen starke Blutverluste verursachen können.

Erwachsene: Dank der Fortschritte der modernen Medizin, wie zum Beispiel bei Organtransplantationen oder bei der Herzgefäß-Chirurgie, werden Operationen durchgeführt, die mit starken Blutverlusten einhergehen.

Ältere Leute: Sie leiden im höheren Alter an einer Verlangsamung der Produktion von Blutzellen und an einer schnellen Erhöhung des Krebsrisikos, was zu einem erhöhten Bedarf an Bluttransfusionen im Rahmen ihrer Behandlung führt.

 

 

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