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Funktionsweise der Sozial-Läden

Um Missbrauch vorzubeugen sind nur Personen, die von zugelassenen sozialen Dienststellen objektiv als bedürftig eingestuft wurden, zum Einkauf im Sozial-Laden mit ihrer persönlichen Zulgangskarte berechtigt.

Um der Nachfrage bedürftiger benachteiligter Personen nach einem Laden in ihrem Umkreis nachzukommen, wurden landesweit mehrere Verkaufsstellen eröffnet.

Diese Läden sind 5 Tage die Woche geöffnet und bieten eine Vielfalt an Ess- und Haushaltswaren:

  • Grundnahrungsmittel
  • Frische Produkte
  • Pflegeprodukte
  • Putzmittel

Um die Würde der Empfänger zu respektieren und an ihr Verantwortungsbewusstsein zu appellieren, wird eine finanzielle Beteiligung (ein Drittel des Marktpreises) von Seiten der Empfänger verlangt.

 

Die Ware

img_epicerie_sociale_panier_364pxVerschiedene Lieferanten geben Produkte kostenlos oder zu einem sehr geringen Preis an die Warenzentrale Spëndchen asbl ab, die sie dann an die Sozial-Läden verteilen.

Oft vermeiden die betroffenen Unternehmen auf diese Weise die Vernichtung der Ware bei Warenüberschüssen. Fehllieferungen oder Geschäftsschließungen. Die Kunden der Sozial-Läden profitieren somit von frischer und hochwertiger Ware.

Die Sozial-Läden sind ein gemeinsames Projekt von Caritas Luxemburg und dem Luxemburger Roten Kreuz, das in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Familie und Integration durchgeführt wird. Die Initiative schließt direkt an das Gesamtkonzept der nationalen Sozialarbeit an, da sie auf das bestehende Angebot im Bereich der Nahrungsmittelhilfe und materiellen Unterstützung aufbaut und dieses sinnvoll vervollständigt.