Alle Artikel für folgenden tag:Maison de l’Adoption
Sie sind beruflich mit Adoptionsfragen konfrontiert 17.10.2011
“Der kleine Charel ist in meiner Klasse und ich kann seine Reaktionen nicht verstehen. Er ist intelligent, hört aber nicht zu. Er ist aufsässig und kann keine Freunde unter seinen Klassenkameraden gewinnen. Ich kann Ihn darauf ansprechen, mit seinen Eltern sprechen, … nichts ändert sich und schlussendlich leiden alle darunter. Hat das damit zu tun, dass er ein Adoptivkind ist?
“Mehrere Male hat die Schule mir mitgeteilt, dass Lisa sich beklagt, zu Hause misshandelt zu werden. Was sie so erzählt scheint wenig kohärent, besonders wenn man die Eltern kennt. Lisa wurde erst kürzlich adoptiert … wie gehe ich mit dieser heiklen Situation um?”
“Seit 6 Monaten ist Luc nun im Land: Seine Krankenakte ist praktisch leer, aber sein klinischer Zustand war ziemlich beunruhigend. Trotz aller eingeleiteten Behandlungen und der Fürsorge seiner Adoptivfamilie, entwickelt sich der Junge eher schlecht. Die Meinung eines Kollegen, spezialisiert in der internationalen Adoption, könnte mir vielleicht behilflich sein…“
Sie begegnen in Ihrer Arbeit adoptierten Kindern und Jugendlichen und/oder Adoptivfamilien. Diese stellen Ihnen Fragen und Sie fühlen sich dabei manchmal unsicher. In erster Linie sind Adoptivkinder KINDER und deshalb dürfen nicht all ihre Schwierigkeiten nur durch den Blickwinkel der Adoption interpretiert werden. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass es nützlich ist, einige Besonderheiten zu beachten.
Die „Maison de l’Adoption“ bietet Ihnen einen Ort der Begegnung, des Austauschs, der Reflexion und der Weiterbildung an. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung, sei es bei uns in Bertrange oder bei Ihnen, um unser jeweiliges Fachwissen im Interesse der Kinder und Ihrer Familien einzusetzen. Gerne können wir Sie auch mit den Fachleuten unseres fachübergreifenden Netzwerks in Verbindung bringen (Pädagogen, Pädiater, Psychomotorikerinnen, …).
Sie sind adoptiert 17.10.2011
“Ich stelle mir viele Fragen über meine Adoption, über meine leiblichen Eltern … aber ich habe Angst, meinen Eltern Sorgen zu bereiten …”
“Ich kann nichts dagegen tun: meine Gefühle wechseln ununterbrochen zwischen Wut und Traurigkeit … Warum hat meine biologische Mutter mich verlassen, warum gerade mich? Was habe ich getan, dass ich so etwas verdient habe?”
Sie stellen sich Fragen, Sie haben Zweifel? Sie begegnen konkreten Schwierigkeiten, …? Bleiben Sie mit Ihren Sorgen nicht allein, sprechen Sie mit spezialisiertem Fachpersonal darüber!
Die “Maison de l’Adoption” bietet Ihnen kostenlose, vertrauliche Beratungsgespräche nach Terminabsprache an. In allen Lebenslagen können uns Themen, die wir aufgearbeitet glaubten, wieder aktuell werden, uns immer wieder beschäftigen und uns damit hindern im Leben weiterzukommen. Diese Hindernisse mit einer außenstehenden Vertrauensperson zu besprechen kann uns helfen, wieder nach vorne zu schauen und an uns selber zu glauben.
Sie sind Adoptiveltern 17.10.2011
«Man wird nicht als Eltern geboren, man entwickelt sich zu Eltern.»
Welche Unterstützung könnte Ihnen nützlich sein?
1. Eine kleine Hilfe als Unterstützung für neugegründete Familien
“Unser Kind teilt seit gut 6 Monaten unser Leben. Es läuft jeden Tag besser. Was können wir noch tun, um die Integration in unsere Familie weiter zu unterstützen?“
Die “Maison de l’Adoption” bietet die Ateliers gemeinsam für Eltern und Kind an. Diese 8 psychomotorischen Ateliers haben als Ziel, die sichere Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind weiter zu stärken und die harmonische Entwicklung der Kinder zu fördern. Spielen, gemeinsam Spaß haben, entdecken, zusammen wachsen, …
Psychotherapeutische Workshops Hopplabunz
Ganz nach dem Beispiel der Kollegen aus dem Quebec, Louise Authier und Armande Beaulieu, bietet die „Maison de l’Adoption” Luxemburg Psychotherapeutische Workshops für Adoptionsfamilien an. Hierbei handelt es sich um acht Workshops von jeweils zwei Stunden, welche auf die Bedürfnisse von Familien mit jungen Kindern zugeschnitten sind und eigens im besonderen Rahmen der Adoptionen ins Leben gerufen wurden.
Diese Workshops sollen die Verbundenheit zwischen dem Kind und den Eltern unterstützen und vertiefen sowie eine harmonische Entwicklung des Kindes fördern. Jede Sitzung besteht aus zwei Phasen: Die erste Phase richtet sich an die Eltern; sie soll die Eltern auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder aufmerksam machen und ihre Empfänglichkeit für diese Bedürfnisse fördern. Die zweite Phase rückt die Eltern-Kind-Beziehung in den Mittelpunkt. Mit Spiel und Spaß sollen gemeinsam passende Aktivitäten zwischen Eltern und Kind geteilt werden.
Wenn ihr Kind nicht älter als 6 Jahre ist und die Adoption länger als 4 Monate zurückliegt, würden wir Sie dazu ermutigen an unseren psychotherapeutischen Workshops Hopplabunz teilzunehmen.
Die Workshops finden (samstags von 09h30 bis 11h30 statt):
…Zum gegebenen Zeitpunkt können Sie sich über die genauen Daten beim Sekretariat erkundigen.
Für die acht Sitzungen wird von jeder Familie eine finanzielle Unterstützung von 360€ verlangt.
Wenn wir Ihr Interesse wecken konnten, wenden Sie sich doch bitte an die „Maison de l’Adoption” (T.: 2755-6445 oder -6442)
Die Hopplabunz-Mannschaft freut sich auf Sie.
2. Eine Unterstützung bei spezifischen Herausforderungen
“Mein Kind lässt sich nicht von mir in den Arm nehmen … Ich habe Angst, dass es mich nicht liebt. Bin ich eine schlechte Mutter?”
“Wir können ihn streicheln, anregen, ihn bestärken … Wir haben das Gefühl, es ist nie genug. Wir sind überfordert und können nicht mehr …!”
Sie sind verunsichert, Sie stellen sich Fragen, Sie stoßen auf konkrete Schwierigkeiten, …? Bleiben Sie mit Ihren Sorgen nicht allein, sprechen Sie mit spezialisiertem Fachpersonal darüber!
Die “Maison de l’Adoption” bietet Ihnen kostenlose, vertrauliche Beratungsgespräche an. Nach einer Terminabsprache können Sie allein oder in Begleitung Ihres Kindes zu uns kommen. Wir helfen Ihnen eine Lösung zu finden, die Ihrer speziellen Situation entspricht.
Sie wollen adoptieren 17.10.2011
« Ein Kind zu adoptieren ist, als würde man einen hohen Berg besteigen: in Sandalen und T-Shirt wird es schwer fallen. Mit der richtigen Ausrüstung und entsprechendem Training hingegen wird der Erfolg greifbar!”»
Johanne Lemieux, kanadische Expertin für Adoptionsfragen
Was tun, um sich auszurüsten?
Maison de l’Adoption 29.09.2011
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